FRÜHLING IST RHABARBERZEIT – RHABARBER-INGWER-MUFFINS MIT STREUSELN

Die Rhabarberzeit geht leider wieder ihrem Ende zu. Wir hatten dieses Jahr reichlich davon in unserem Gemeinschaftsgarten in Portland, wo unsere Nachbarin Deborah sich liebevoll um die Gemüsebeete kümmert.

Diese gute Tat bekommt sie dann durch allerlei Backwerk aus der Anderson-Küche heimgezahlt, Vitamine gegen Kalorien, und alle sind glücklich!

Rhabarber aus unserem Garten

Nachdem ich bereits Rhabarberkuchen mit Sumach-Streuseln, Schwedischen Rhabarber-Upside-Down-Cake (mit Kardamom), Rhabarber-Cream-Scones, Rhabarber-Eiscreme und die alljährliche Erdbeer-Rhabarber-Pie gebacken hatte, war nun die Stunde der Rhabarber-Muffins gekommen.

Ich hatte mich bereits im letzten Jahr an den Rhubarb Ginger Muffins with Rhubarb Vanilla Bean Streusel aus dem Magazin „Bake from Scratch“ versucht. Obwohl wir sie recht lecker fanden, hatte ich mir einige Verbesserungsvorschläge notiert – vor allem weniger Zucker, dafür mehr Ingwer und Zitronenschale.

Die Rhabarberwürfel aus den Streuseln (die dort geschmacklich nicht viel Sinn machten) wollte ich lieber mit in den Muffinteig geben, die Gesamtmenge an Rabarber erhöhen und ausserdem etwas vom weissen Mehl gegen Vollkornweizenmehl austauschen.

All diese „Tweaks“ trugen dazu bei, dass meine 2021-Version der Muffins ein voller Erfolg wurde. So backe ich sie nächstes Jahr bestimmt wieder!

RHABARBER-INGWER-MUFFINS MIT STREUSELN

(adaptiert von „Bake From Scratch„)

8-9 Muffins

Streusel
27 g Weizenmehl
20 g Vollkornweizenmehl
21 g brauner Zucker
18 g weisser Zucker
1/4 TL Salz
1/4 TL gemahlener Ingwer
1/2 Vanilleschote*), ausgekratztes Mark (oder 1/2 TL Vanilleextrakt)
28 g Butter, geschmolzen

*) die andere Hälfte des Vanillemarks kommt in den Muffinteig

Muffins
90 g Weizenmehl
35 g Vollkornweizenmehl
75 g Zucker
1/2 TL Backpulver
3/4 – 1 TL gemahlener Ingwer
Prise Muskatnuss
1/4 TL Backnatron
1/4 TL Salz
150 g Rhabarber, gewürfelt (1-cm)
75 g Ei (1 1/2 Eier)
120 g saure Sahne (oder griechischer Joghurt)
60 g Buttermilch
28 g Butter, geschmolzen und abgekühlt
1/2 Vanilleschote, ausgekratztes Mark (oder 1/2 TL Vanilleextrakt)
1 Zitrone, abgeriebene Schale

Backofen auf 190ºC vorheizen. 9 Mulden eines Muffinblechs einfetten.

Für die Streusel Mehle, beide Zucker, Salz, Ingwer und Vanille in einer kleinen Schüssel gut vermischen. Geschmolzene Butter mit einem Holzlöffel hineinrühren, dann die Masse mit den Fingerspitzen zu Streuseln zerkrümeln.

Für den Muffinteig beide Mehle, Zucker, Backpulver, Backnatron, Ingwer, Muskatnuss und Salz in einer mittelgrossen Schüssel gut vermischen (ich nehme einen Schneebesen).

Rhabarberstückchen unterrühren.

In einer kleinen Schüssel Ei, saure Sahne, Buttermilch, geschmolzene Butter, Vanille und Zitronenschale mit dem Schneebesen gut vermischen.

Eiermischung zur Mehlmischung geben. Nur so lange rühren, bis sich alles gerade eben (!) verbunden hat. (Durch langes Rühren werden die Muffins zu fest!)

Ich nehme einen Plastikspatel zum vorsichtigen Untermischen.

Teig auf die vorbereiteten Muffinmulden verteilen (z.B. mit einem Eisportionierer). Mulden etwa zu 3/4 befüllen.

Dann die Muffinoberfläche mit den Streuseln bestreuen.

Muffins in ca. 20 Minuten goldbraun backen, bis kein Krümel mehr an einer eingestochenen Nadel kleben bleibt. (Sie sollen sich in der Mitte bei leichtem Druck noch etwas elastisch anfühlen).

Muffins 10 Minuten lang im Blech auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann aus der Form lösen (ich nehme eine kleine Winkelpalette), aufs Gitter setzen und ganz auskühlen lassen.

Die Muffins halten sich mehrere Tage lang bei Zimmertemperatur. Wenn ihr sie etwa 10 Sekunden lang in der Mikrowelle auffrischt, schmecken sie wie frisch gebacken (nicht länger, dann werden sie zu weich!).

Ihr könnt sie auch auf Vorrat einfrieren, entweder ungebacken (dann verlängert sich die Backzeit der gefrorenen Muffins um einige Minuten), oder gebacken (auftauen lassen, dann zum Auffrischen 10 Sekunden mikrowellen).

Und mit einer Kugel Vanilleeis (oder, noch besser Rhabarber-Eis, wie auf dem Foto) schmecken sie noch leckerer!

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